.at Domain: Die offizielle Länderendung Österreichs
.at ist die Länderendung Österreichs und steht seit dem 20. Jänner 1988 in der Root-Zone. Eingetragen wurde sie an diesem Tag von einer Gruppe von Wissenschaftlern an der Universität Wien; die Antwort des Internetpioniers Jon Postel bestand aus einem einzigen Wort: «Done». Betrieben wird die Registry heute von der nic.at GmbH in Salzburg; das Unternehmen wurde 1998 gegründet und gehört zur Gänze der gemeinnützigen Internet Privatstiftung Austria. Der technische Betrieb der Zone liegt von Anfang an beim zentralen Informatikdienst der Universität Wien. Maßgeblich sind keine staatlichen Vorschriften, sondern die AGB und die Registrierungsrichtlinien der Registry.
Bei den Voraussetzungen ist .at nahezu ein leeres Blatt: Nach den eigenen Worten der Registry darf die Endung von «jeder natürlichen oder juristischen Person registriert werden, unabhängig von Staatsangehörigkeit, Wohnsitz oder Tätigkeitsgebiet». Dokumente, eine örtliche Adresse oder ein Treuhänder sind nicht nötig, und es gilt ausschließlich die zeitliche Priorität. In der Registry-Statistik vom 15. August 2026 haben 72,60 Prozent der Inhaber eine österreichische und 13,56 Prozent eine deutsche Adresse — rund jeder vierte Name wird aus dem Ausland registriert. Die Subzone derselben Registry unter identischen Regeln ist .co.at; der Unterschied liegt in der Größe, nicht in den Voraussetzungen.
Von generischen Endungen unterscheidet diese Zone vor allem das Laufzeitmodell: Der .at Vertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen, der Name fällt also nie weg, «weil die Laufzeit abgelaufen ist». Der Tag Ihrer Registrierung wird zum jährlich wiederkehrenden Stichtag, zu dem jede Serviceperiode abgerechnet wird; wollen Sie den Namen abgeben, muss die Kündigung spätestens einen Tag vor Beginn der nächsten Periode vorliegen. Nach der Kündigung bleibt der Name rund acht Wochen technisch gesperrt, und in diesem Fenster lässt sich die Kündigung zurücknehmen. Prüfen Sie Ihren Wunschnamen auf der Seite Domain-Check.
.AT-Domain auf einen Blick
- Registry-Betrieb nic.at GmbH, Salzburg (seit 1998)
- Eigentümerin der Registry Internet Privatstiftung Austria, gemeinnützige Stiftung
- Aufnahme in die Root-Zone 20. Jänner 1988
- Technischer Zonenbetrieb Zentraler Informatikdienst der Universität Wien
- Vertragsmodell Unbefristeter Vertrag, jährliche Serviceperiode
- Registrierte Namen 1.487.121 (Registry-Statistik, 15. August 2026)
- Dokumentenanforderung Für die Domainregistrierung ist kein Dokument erforderlich .at
- Land Österreich
- Zeichenanzahl 3 - 63 Zeichen
- Registrierungszeitraum 1 Jahre
- Anzahl der Nameserver 2 - 10 Stück
.at-Domain-Preise – ohne versteckte Gebühren
Registrierung, Transfer und Verlängerung weisen wir einzeln aus. Der Verlängerungspreis kann vom Preis des ersten Jahres abweichen – Sie sehen beide von Anfang an.
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Neuregistrierung
$24.99 /Jahr -
Transfer
$0.00 /Jahr -
Verlängerung
$29.99 /Jahr -
Rückgängig machen
$36.47 -
Späte Verlängerung
$5.98
Bei jeder .at-Domain inklusive
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Kostenlose DNS-Verwaltung
A-, MX-, TXT- und CNAME-Einträge ändern Sie selbst im Panel – beim Umzug von Website oder Postfach warten Sie auf niemanden.
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Domain-Weiterleitung
Leiten Sie die Domain kostenlos auf Ihre bestehende Website, eine Kampagnenseite oder ein Social-Media-Profil weiter.
Lebenszyklus einer .at-Domain
Was nach dem Ablauf Tag für Tag passiert
Tag 0 ist das Ablaufdatum der DomainKurz gesagt: Bei .at legt die Registry fest, was nach dem Ablauf passiert – das unterscheidet sich von Endung zu Endung. Das Diagramm unten zeigt die Fristen, die tatsächlich für .at gelten, Tag für Tag. Eines bleibt bei jeder Endung gleich: vor dem Ablaufdatum zu verlängern ist immer der günstigste und sicherste Weg.
Domain ist registrierbar (Available)
Eine .at-Adresse in dieser Phase ist noch frei und geht an denjenigen, der zuerst registriert. Prüfen Sie Ihren Wunschnamen – ist er frei, gehört er Ihnen in wenigen Minuten.
Domain ist aktiv (Active Period)
Nach abgeschlossener Registrierung gehört die Domain Ihnen für die gewählte Laufzeit. Sie können jederzeit vor Ablauf verlängern oder die automatische Verlängerung aktivieren – dann müssen Sie das Datum nicht im Blick behalten.
Wiederherstellungsphase (Redemption Period)
Die Domain wird nach Ablauf nicht sofort freigegeben – in diesem Zeitfenster gehört sie weiterhin Ihnen und kann zurückgeholt werden. Bei manchen Endungen fällt dafür eine zusätzliche Wiederherstellungsgebühr an; günstiger ist es, rechtzeitig zu verlängern.
Domain ist wieder frei
Ist die Löschung abgeschlossen, verschwindet die Domain aus dem System und steht allen offen – begehrte Namen sind oft binnen Minuten weg. Lassen Sie die automatische Verlängerung aktiv, damit ein wichtiger Name gar nicht erst so weit kommt.
.at-Domain: Daten und Registrierungsregeln
Registrierungsbedingungen, unterstützte Funktionen und die Fristen der Registry – in einer Tabelle.
.at Domain-Registrierung
- Dokumentenanforderung Für die Domainregistrierung ist kein Dokument erforderlich .at
- Land Österreich
- Zeichenanzahl 3 - 63 Zeichen
- Registrierungszeitraum 1 Jahre
- Anzahl der Nameserver 2 - 10 Stück
.at Domain-Unterstützung
- IDN-Unterstützung Nein
- Transfer-Unterstützung Jawohl
- Unterstützung für späte Verlängerung Jawohl
Häufige Fragen zur .at-Domain
Die Fragen, die vor der Registrierung wirklich gestellt werden – klar beantwortet.
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Nein. Die Policy der Registry hält fest, dass eine .at Domain von «jeder natürlichen oder juristischen Person registriert werden kann, unabhängig von Staatsangehörigkeit, Wohnsitz oder Tätigkeitsgebiet»; eine österreichische Adresse, ein Zustellungsbevollmächtigter oder Dokumente sind nicht erforderlich. Worauf die Registry besteht, ist die Richtigkeit der Daten: Privatpersonen müssen volljährig und geschäftsfähig sein und mit vollständigem Vor- und Nachnamen eingetragen werden, Unternehmen erscheinen mit vollem Firmenwortlaut und Rechtsform im Organisationsfeld. Ein Postfach wird als Adresse nicht akzeptiert, und Inhaberdaten dürfen keine Umlaute enthalten. Fehlt einer Personenvereinigung die Rechtspersönlichkeit, wird eine reale Person als Inhaber eingetragen.
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Sie wählen keine Jahreszahl. Der .at Vertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen, und der Name fällt nicht weg, weil ein Enddatum erreicht ist. Tag und Monat Ihrer Registrierung werden zum jährlich wiederkehrenden Stichtag; jede Serviceperiode dauert ein Jahr und wird zu diesem Termin verrechnet. Wollen Sie den Namen abgeben, muss die Kündigung spätestens einen Tag vor Beginn der nächsten Periode bei der Registry einlangen. Verbraucher haben ein Zusatzrecht: Ab dem zweiten Servicejahr wird bei einer Kündigung in den ersten sechs Monaten einer Periode die Hälfte des bezahlten Jahresentgelts rückerstattet. Deshalb enthält die Whois-Ausgabe weder ein Erstellungs- noch ein Ablaufdatum.
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Nach rund acht Wochen. Sie entscheiden, ob die Kündigung sofort oder zum Ende der laufenden Serviceperiode wirkt. Ab diesem Zeitpunkt ist der Name gesperrt, technisch nicht mehr funktionsfähig und in der Whois-Datenbank als «PENDING DELETE» gekennzeichnet; der bisherige Inhaber bleibt währenddessen im Eintrag sichtbar. Läuft die Sperre ab, wird der Name gelöscht und steht nach dem Prinzip der zeitlichen Priorität allen offen — ein Vorrecht des früheren Inhabers gibt es nicht. Innerhalb dieses Fensters lässt sich die Kündigung zurücknehmen: Sie antworten auf die Bestätigungsmail der Registry oder senden ein unterschriebenes Formular, Firmen zusätzlich einen Nachweis der Zeichnungsberechtigung.
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Es sind zwei getrennte Vorgänge. Für den Providerwechsel fordern Sie beim bisherigen Provider den AuthInfo-Code an und geben ihn dem neuen weiter; die Registry hält ausdrücklich fest, dass der Code auch dann herauszugeben ist, wenn noch alte Rechnungen offen sind. Weigert er sich dennoch, beantragt der neue Provider ein Bestätigungs-Token bei der Registry: Es geht direkt an die E-Mail-Adresse des Inhabers, gilt 21 Tage und funktioniert nur bei diesem einen Provider. Der Inhaberwechsel ist ein eigenes Verfahren mit übereinstimmenden Erklärungen beider Seiten; offene Verbindlichkeiten gehen mit über. Starten können Sie auf der Seite Domain-Transfer.
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Bei natürlichen Personen nicht. Die Registry veröffentlicht deren Daten nicht, gleich ob sie Inhaber oder technischer Ansprechpartner sind; in der Messung steht in solchen Datensätzen «data not disclosed». Die Angaben juristischer Personen werden dagegen vollständig veröffentlicht, wobei Telefon, Fax und E-Mail auf Wunsch ausgeblendet werden. Das Feld für den administrativen Ansprechpartner wurde am 16. Mai 2018 aus Gründen der Datenminimierung ganz gestrichen. Für verdeckte Daten gibt es das begründete Auskunftsersuchen: Behörden, Anwälte und wer ein berechtigtes Interesse nachweist, stellen den Antrag über ein Webformular. Wie ein Eintrag aussieht, sehen Sie auf der Seite Whois-Suche.
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Vor Gericht. Für .at gibt es weder UDRP noch ein Schiedsverfahren; die Registry lehnt die Rolle des Schiedsrichters ausdrücklich ab, und einigen sich die Parteien nicht, entscheiden die ordentlichen Gerichte — vereinbart sind das Handelsgericht Wien und österreichisches Recht. Das einzige Instrument der Registry ist der Wartestatus: Wer seinen rechtlichen Anspruch am Namen glaubhaft macht, etwa mit einem Firmenbuch- oder Markenregisterauszug, richtet ein unterschriebenes Ersuchen an die Rechtsabteilung, und ein Inhaberwechsel ist dann einen Monat lang blockiert und einmal verlängerbar. Die Domain selbst läuft in dieser Zeit ungestört weiter.
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Ja. Die .at Zone ist signiert, und die Registry hat DNSSEC am 29. Februar 2012 öffentlich freigegeben. Bei der Registrierung und bei späteren Änderungen können Sie bis zu sechs DS-Einträge übermitteln, die automatisch geprüft werden. Die Aufgabenteilung steht in den Richtlinien: Ihre Zone zu signieren und den DS-Eintrag zu melden ist Ihre Sache, die Registry veröffentlicht ihn und hält .at korrekt signiert. Davon getrennt gibt es den «Security Lock»: Ist er aktiv, muss der Inhaber jede Änderung über einen E-Mail-Link bestätigen, und vor einem Providerwechsel muss er aufgehoben werden.
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Nicht die Regeln, nur die Größe. Beide Zonen betreibt nic.at nach denselben AGB und denselben Registrierungsrichtlinien, die sie in einem einzigen Satz gemeinsam nennen. Voraussetzungen, Namensbildung, Laufzeitmodell und Streitverfahren sind identisch, und «co» verlangt von Ihnen keine Firma. Den Unterschied zeigen die Zahlen der Registry: Am 15. August 2026 waren unter .at 1.487.121 Namen registriert, unter .co.at dagegen 34.132. In der kleineren Zone ist die Chance auf einen kurzen oder generischen Namen deshalb deutlich höher.
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Geben Sie einen Namen ein und sehen Sie in Sekunden, ob er unter .at frei ist. Ist er vergeben, zeigen wir sofort ähnliche Alternativen.
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