.co.at Domain: Die österreichische Alternative zu .at
.co.at ist eine der beiden Subzonen unter .at, der Länderendung Österreichs, und beide betreibt dasselbe Unternehmen: die nic.at GmbH in Salzburg. Eigentümerin der Registry ist zur Gänze die gemeinnützige Internet Privatstiftung Austria. .at steht seit dem 20. Jänner 1988 in der Root-Zone; für die Subzonen hat die Registry kein eigenes Startdatum veröffentlicht. Maßgeblich sind keine staatlichen Vorschriften, sondern die AGB und die Registrierungsrichtlinien der Registry, die alle drei Zonen — .at, .co.at und .or.at — in einem einzigen Satz nennen. Technisch ist co.at keine eigene Delegation: Die Namen liegen in der signierten .at-Zone.
Bei den Voraussetzungen gibt es zwischen .co.at und .at keinen einzigen Unterschied; im Regelwerk steht keine Bestimmung, die nur für .co.at gälte. Registrieren darf jede natürliche oder juristische Person, unabhängig von Staatsangehörigkeit, Wohnsitz und Tätigkeitsgebiet, und weder Dokumente noch eine österreichische Adresse oder ein Treuhänder sind nötig. Das «co» ist eine alte Namenskonvention und keine gewerbliche Eigenschaft, die Sie nachweisen müssten. Der Unterschied liegt in der Größe: In der Registry-Statistik vom 15. August 2026 waren unter .at 1.487.121 Namen registriert, unter .co.at 34.132.
Genau diese Lücke macht .co.at praktisch interessant: In der kleineren Zone ist die Chance auf ein kurzes oder generisches Wort deutlich höher. Das Laufzeitmodell entspricht dem von .at — der Vertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen, der Tag Ihrer Registrierung wird zum jährlich wiederkehrenden Stichtag, und der Name fällt nie weg, «weil die Laufzeit abgelaufen ist». Zum Abgeben kündigen Sie spätestens einen Tag vor Beginn der nächsten Periode; danach bleibt der Name rund acht Wochen gesperrt, und in diesem Fenster lässt sich die Kündigung zurücknehmen. Prüfen Sie Ihren Wunschnamen unter .co.at auf der Seite Domain-Check.
.CO.AT-Domain auf einen Blick
- Registry-Betrieb nic.at GmbH, Salzburg — dieselbe Registry wie .at
- Eigentümerin der Registry Internet Privatstiftung Austria, gemeinnützige Stiftung
- Position in der Zone Subzone innerhalb von .at, keine eigene Delegation
- Geltendes Regelwerk AGB und Registrierungsrichtlinien gemeinsam mit .at
- Registrierte Namen 34.132 (Registry-Statistik, 15. August 2026)
- Vertragsmodell Unbefristeter Vertrag, jährliche Serviceperiode
- Dokumentenanforderung Für die Domainregistrierung ist kein Dokument erforderlich .co.at
- Land Österreich
- Zeichenanzahl 1 - 63 Zeichen
- Registrierungszeitraum 1 Jahre
- Anzahl der Nameserver 2 - 8 Stück
.co.at-Domain-Preise – ohne versteckte Gebühren
Registrierung, Transfer und Verlängerung weisen wir einzeln aus. Der Verlängerungspreis kann vom Preis des ersten Jahres abweichen – Sie sehen beide von Anfang an.
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Neuregistrierung
$29.99 /Jahr -
Transfer
$0.00 /Jahr -
Verlängerung
$43.99 /Jahr -
Rückgängig machen
$41.36 -
Späte Verlängerung
$8.80
Bei jeder .co.at-Domain inklusive
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Kostenlose DNS-Verwaltung
A-, MX-, TXT- und CNAME-Einträge ändern Sie selbst im Panel – beim Umzug von Website oder Postfach warten Sie auf niemanden.
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Domain-Weiterleitung
Leiten Sie die Domain kostenlos auf Ihre bestehende Website, eine Kampagnenseite oder ein Social-Media-Profil weiter.
Lebenszyklus einer .co.at-Domain
Was nach dem Ablauf Tag für Tag passiert
Tag 0 ist das Ablaufdatum der DomainKurz gesagt: Bei .co.at legt die Registry fest, was nach dem Ablauf passiert – das unterscheidet sich von Endung zu Endung. Das Diagramm unten zeigt die Fristen, die tatsächlich für .co.at gelten, Tag für Tag. Eines bleibt bei jeder Endung gleich: vor dem Ablaufdatum zu verlängern ist immer der günstigste und sicherste Weg.
Domain ist registrierbar (Available)
Eine .co.at-Adresse in dieser Phase ist noch frei und geht an denjenigen, der zuerst registriert. Prüfen Sie Ihren Wunschnamen – ist er frei, gehört er Ihnen in wenigen Minuten.
Domain ist aktiv (Active Period)
Nach abgeschlossener Registrierung gehört die Domain Ihnen für die gewählte Laufzeit. Sie können jederzeit vor Ablauf verlängern oder die automatische Verlängerung aktivieren – dann müssen Sie das Datum nicht im Blick behalten.
Wiederherstellungsphase (Redemption Period)
Die Domain wird nach Ablauf nicht sofort freigegeben – in diesem Zeitfenster gehört sie weiterhin Ihnen und kann zurückgeholt werden. Bei manchen Endungen fällt dafür eine zusätzliche Wiederherstellungsgebühr an; günstiger ist es, rechtzeitig zu verlängern.
Domain ist wieder frei
Ist die Löschung abgeschlossen, verschwindet die Domain aus dem System und steht allen offen – begehrte Namen sind oft binnen Minuten weg. Lassen Sie die automatische Verlängerung aktiv, damit ein wichtiger Name gar nicht erst so weit kommt.
.co.at-Domain: Daten und Registrierungsregeln
Registrierungsbedingungen, unterstützte Funktionen und die Fristen der Registry – in einer Tabelle.
.co.at Domain-Registrierung
- Dokumentenanforderung Für die Domainregistrierung ist kein Dokument erforderlich .co.at
- Land Österreich
- Zeichenanzahl 1 - 63 Zeichen
- Registrierungszeitraum 1 Jahre
- Anzahl der Nameserver 2 - 8 Stück
.co.at Domain-Unterstützung
- IDN-Unterstützung Nein
- Transfer-Unterstützung Jawohl
- Unterstützung für späte Verlängerung Jawohl
Häufige Fragen zur .co.at-Domain
Die Fragen, die vor der Registrierung wirklich gestellt werden – klar beantwortet.
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Jede und jeder. Die Voraussetzungen gelten für alle drei Zonen gemeinsam: Registrieren darf jede natürliche oder juristische Person, unabhängig von Staatsangehörigkeit, Wohnsitz und Tätigkeitsgebiet. Das vorangestellte «co» ist keine gewerbliche Eigenschaft, die Sie nachweisen müssten — Sie brauchen weder eine Firma noch eine österreichische Adresse. Dokumente, ein örtlicher Vertreter oder ein Treuhänder sind nicht erforderlich. Verlangt wird allein die Richtigkeit der Daten: Privatpersonen werden mit vollem Vor- und Nachnamen eingetragen, Unternehmen mit vollem Firmenwortlaut und Rechtsform, und ein Postfach gilt nicht als Adresse. Zugeteilt wird streng nach zeitlicher Priorität, ein Reservierungsverfahren gibt es nicht.
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Ein Zeichen. Die Richtlinien legen die Mindestlänge für .at, .co.at und .or.at gemeinsam fest und beginnen bei einem Zeichen; die Obergrenze liegt bei dreiundsechzig. Die Messung bestätigt es: Das einbuchstabige a.co.at ist registriert. Erlaubt sind die Buchstaben a-z, die Ziffern 0-9 und der Bindestrich. Ein Name darf nicht mit einem Bindestrich beginnen oder enden und an dritter und vierter Stelle nicht zwei Bindestriche zugleich tragen; ein- und zweizeichige Namen dürfen gar keinen enthalten. Großbuchstaben werden angenommen und kleingeschrieben. Weil kurze Wörter hier öfter frei sind, ist die niedrige Untergrenze ein praktischer Vorteil.
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Keine Regel, nur der Maßstab. Beide Zonen betreibt nic.at nach denselben AGB und denselben Registrierungsrichtlinien, und die Richtlinien enthalten keine Bestimmung speziell für .co.at: Voraussetzungen, Namensregeln, Laufzeitmodell und Streitweg sind identisch. Unterschiedlich sind die Zahlen: Am 15. August 2026 waren unter .at 1.487.121 und unter .co.at 34.132 Namen registriert. Praktisch heißt das: Ein in .at bereits vergebenes Wort ist in .co.at deutlich häufiger noch frei — und Sie bleiben bei derselben Registry, demselben Recht und demselben Whois-Server.
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Sie wählen keine Jahreszahl. Der Vertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen: Tag und Monat Ihrer Registrierung werden zum jährlich wiederkehrenden Stichtag, und jede Serviceperiode wird als ein Jahr verrechnet. Der Name fällt nicht weg, weil eine Laufzeit endet — verlieren können Sie ihn nur durch eigene Kündigung oder wenn die Rechnung trotz mehrerer Mahnungen offen bleibt. Deshalb enthält die Whois-Ausgabe weder ein Erstellungs- noch ein Ablaufdatum. Verbraucher haben ein Zusatzrecht: Ab dem zweiten Servicejahr wird bei einer Kündigung in den ersten sechs Monaten einer Periode die Hälfte des bezahlten Jahresentgelts rückerstattet.
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Der Providerwechsel läuft über den AuthInfo-Code: Sie fordern ihn beim bisherigen Provider an, und die Registry hält fest, dass er auch bei offenen Altrechnungen herauszugeben ist. Bleibt der Provider stur, beantragt der neue ein Bestätigungs-Token bei der Registry; es geht direkt an die E-Mail-Adresse des Inhabers und gilt 21 Tage. Da es in dieser Zone keine Laufzeit gibt, bringt oder kostet ein Transfer keine Tage, macht aber eine anhängige Kündigung automatisch gegenstandslos. Der Inhaberwechsel ist ein eigenes Verfahren mit übereinstimmenden Erklärungen beider Seiten. Starten können Sie auf der Seite Domain-Transfer.
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Domain, Registrar, Nameserver, das Datum der letzten Änderung und den DNSSEC-Status; ein Erstellungs- oder Ablaufdatum wird überhaupt nicht veröffentlicht. Das Inhaberfeld hängt von der Rechtsnatur ab: Daten natürlicher Personen bleiben verdeckt und der Eintrag zeigt «data not disclosed», juristische Personen erscheinen dagegen mit vollem Namen und voller Adresse. Telefon, Fax und E-Mail lassen sich auf Wunsch ausblenden. Kostenlose Abfragen sind auf einzelne Namen beschränkt — bei Abfragen in Folge antwortet der Server «Quota exceeded». Probieren Sie einen Eintrag auf der Seite Whois-Suche aus.
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Es gibt weder UDRP noch ein Schiedsverfahren; die Registry lehnt die Schiedsrichterrolle ab, und einigen sich die Parteien nicht, entscheiden die ordentlichen Gerichte. Das einzige Instrument ist der Wartestatus: Wer seinen rechtlichen Anspruch glaubhaft macht, etwa mit einem Firmenbuch- oder Markenregisterauszug, richtet ein unterschriebenes Ersuchen an die Rechtsabteilung, und ein Inhaberwechsel ist einen Monat lang blockiert, einmal verlängerbar. Ist ein anhängiges Verfahren belegt, hält die Sperre so lange wie der Prozess. Wichtig: Die Maßnahme friert den Namen nicht ein, die Domain läuft weiter, und bei einer Freigabe gibt es kein Vorrecht.
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Ja. Die Registry nimmt Anträge sowohl über Registrare als auch über ihr eigenes elektronisches Formular entgegen — hier weicht sie vom generischen Modell «nur über akkreditierte Registrare» ab. Der Inhaber schließt zusätzlich zum Vertrag mit dem Registrar auch direkt einen Vertrag mit der Registry. nic.at erbringt allerdings keine technischen Leistungen: Bei einer Direktregistrierung müssen Sie funktionierende Nameserver selbst stellen, und eine fehlerhafte Konfiguration führt zur Ablehnung des Antrags. Die Server werden bei jeder Datenänderung erneut geprüft, weshalb ein Provider mit eigener DNS-Verwaltung für die meisten praktischer ist.
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